BionX Reparatur – Fluch oder Segen

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BionX Reparatur – Fluch oder Segen


Das Problem

Wie im Bild rechts ersichtlich baut BionX ein sehr komplexes Schutzmodul. Dieses Bauteil ist standardmäßig verbaut und schützt die Lithium-Ionen-Akkus unter anderem vor Über- und Unterspannung. BionX hat diese Grenze jedoch tiefer gesetzt, weshalb die Zellen bereits nach kurzer Zeit tiefentladen sind. Zusätzlich ist bei diesen Akkus ein Can Bus System integriert. Dieses Can Bus System funktioniert wie ein kleiner Computer. Es werden Daten verarbeitet und an die Steuereinheit beziehungsweise den Motor weitergeleitet.

Das Schutzmodul geht außerdem in einen Offline-Modus sobald dieses spannungslos ist. Deshalb ist ein einfacher Zellentausch nicht ohne weiters möglich.


Die Testphase

Nach einer ersten Recherche wagten wir uns an die Reparatur eines ersten BionX-Akkus. Dabei haben wir versucht das Schutzmodul komplett auszutauschen und uns damit unabhängig zu machen. Dabei werden auf den einzelnen Pins die jeweilige Spannung simuliert. Für einen ersten Prototyp war das Ergebnis erstaunlich.

Wir hatten es ohne Schutzmodul geschafft, dass sich der Controller des Rades aufdreht. Die Ernüchterung kam im selben Moment, weil die Einstellungen des Controllers nicht verändert werden konnten. Wir haben den Aufbau adaptiert, konnten aber dennoch keine Einstellung ändern oder Funktion erreichen.

Die nächste Möglichkeit wo jedoch das BMS, alias Schutzmodul, im Akku integriert bleibt, war einen zweiten Akku parallel anzulöten und den alten Akku anschließend zu entfernen. Sobald jedoch das Schutzmodul defekt ist, können wir auch diesen Akku nicht mehr reparieren. Außerdem schützt das Schutzmodul nicht ausreichend vor Tiefentladung.


Die Lösung, die NOCH keine ist

Ein neues Schutzmodul nachzubauen ist nicht kostengünstig realisierbar. Außerdem vertreibt BionX die firmeneigenen Schutzmodule nicht.

Deshalb haben wir einen eigenen Ansatz für die Reparatur eines BionX-Akkus entwickelt. Dabei können wir jedoch nicht auf das bestehende Schutzmodul verzichten. Zusätzlich bauen wir ein Hellpower Schutzmodul ein, da dadurch der Akku vor Über- und Unterspannung geschützt wird. Der Plus- und Minus-Anschluss werden parallel am Schutzmodul und am Stecker angelötet. Dadurch ist eine dauerhafte Spannung am Stecker verfügbar und messbar. Die Datenleitungen vom bestehenden Schutzmodul zum Stecker bleiben dabei unverändert. Dieser Aufbau erlaubt uns zwar noch nicht den Betrieb eines BionX E-Bikes, jedoch können wir die Parameter verändern und werden gespeichert. Wir werden uns auch in Zukunft mit den BionX Akkus beschäftigen und freuen uns über jeden hilfreichen Kommentar von unserer Community.


Durch diese Hellpower Lösung wandert zumindest nicht jeder kaputte Akku in den Müll.

Die Reichweite sinkt. Was nun?
Wenn der Hersteller einen Akku nicht mehr produzie...
 

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