Seit über 13 Jahren verbindet Hellpower Energy eine enge Partnerschaft mit der Georg Kramp GmbH & Co. KG – einem Spezialisten für Schwerlastlogistik, der weltweit Sonderübersiedelungen und industrielle Großtransporte bis 40 Tonnen durchführt. Der Ursprung dieser Zusammenarbeit geht auf eine persönliche Empfehlung zurück: Ein zufriedener Kunde hatte Kramp auf Hellpower aufmerksam gemacht, genau zu dem Zeitpunkt, als dort ein besonderes Projekt in der Entwicklung war – der Prototyp des späteren ROBOT‑40.
Kramp arbeitete damals an einem autonomen Transportsystem, das schwere Maschinen und Bauteile kabellos, wendig und sicher bewegen sollte. Doch schnell zeigte sich: Es gab keine Akku-Lösung, die diesen Anforderungen gerecht wurde. Blei- oder andere Batterien waren entweder zu groß, zu schwer oder zu schwach. Lithium-Technologie war zu dieser Zeit noch kaum verbreitet – doch Kramp wagte den Schritt. Sie waren einer der Ersten, die in einem solchen Spezialfahrzeug auf Lithium setzten.
Hellpower Energy entwickelte daraufhin zwei maßgeschneiderte Lithium-Akkus, ausgehend von einer detaillierten Berechnung: Wie viel Energie braucht es, um 40 Tonnen präzise und sicher zu bewegen? Daraus entstand nicht nur ein leistungsfähiges Akkusystem, sondern auch ein speziell angepasstes Gehäuse, das trotz engster Platzverhältnisse im ROBOT‑40 zuverlässig funktioniert. Die Entwicklung umfasste den Bau erster Prototypen, Tests unter realen Bedingungen und die finale Umsetzung in Kleinserie. Die dazugehörigen Ladegeräte lieferte Hellpower ebenfalls – abgestimmt auf das Gesamtsystem.
Bis heute passen keine Standardakkus in das Fahrzeug. Raum und Leistung sind so spezifisch, dass die von Hellpower entwickelte Lösung einzigartig bleibt. In Zusammenarbeit mit Partnerfirmen entstand später auch ein Gehäuse für den Akkuwechsel – für noch mehr Einsatzflexibilität.
Das System hat Kramp in eine besondere Position gebracht. Weltweit – von Japan über Europa bis in die USA – kommt der ROBOT‑40 überall dort zum Einsatz, wo große Maschinen unter beengten oder sensiblen Bedingungen bewegt werden müssen. Für Kramp bedeutet das: kabelloser, autarker Betrieb, höchste Zuverlässigkeit, minimale Ausfallraten und ein echter Technologievorsprung. In einem Markt, in dem kaum jemand vergleichbare Lösungen bietet, konnte sich das Unternehmen mit Hilfe von Hellpower Energy erfolgreich als Nischenanbieter etablieren.
Die Zusammenarbeit war von Beginn an geprägt durch gegenseitiges Vertrauen, technisches Verständnis und Offenheit. Herr Daiber, damals verantwortlich für die Entwicklung bei Kramp, begleitete das Projekt mit tiefem fachlichen Interesse und klarer Kommunikation. Es war kein klassisches Lieferantenverhältnis, sondern eine echte Entwicklungspartnerschaft. In enger Abstimmung wurden Ideen umgesetzt, Prototypen getestet und Systeme weiterentwickelt.
Ein Moment ist besonders im Gedächtnis geblieben: Beim ersten Vor-Ort-Test stand der Entwickler von Hellpower vor 40 Tonnen schweren Betonblöcken, fast drei Meter hoch. Als das Fahrzeug sich in Bewegung setzte und er die Stromflüsse live mitmessen konnte, war das ein Gänsehautmoment – greifbar wurde, was zuvor nur auf dem Papier existierte.
Heute setzt Kramp weiterhin auf Hellpower Energy – auch wenn sich personell etwas verändert hat. Nach dem Ruhestand von Herrn Daiber führt nun Herr Mrosek die Zusammenarbeit fort. Die Beziehung ist dabei genauso offen, lösungsorientiert und respektvoll geblieben wie am ersten Tag.
Hellpower liefert Akku und Ladegerät, sondern auch Verlässlichkeit, Innovationskraft und den Willen, gemeinsam Neues zu schaffen. Eine Geschichte über Mut, Technik, Vertrauen – und 40 Tonnen, die sich bewegen, weil die Energie dafür stimmt.