Hellpower Energy GmbH & Co KG

Fallstudie · Intralogistik

Blei durch Lithium ersetzen: mobiler Akku für proLogistik Group löst schwere Bleiakkus mit knapper Laufzeit ab

Veröffentlicht am Aktualisiert am

Die proLogistik Group setzte auf Bleiakkus, die nur rund drei Tage Energie lieferten, hohes Gewicht mitbrachten und jede Leerphase den Arbeitsfluss stoppten — ein mobiler Lithium-Akku löste alle drei Probleme gleichzeitig: mehr Laufzeit, deutlich weniger Gewicht und geringerer Wartungsaufwand.

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Intralogistik

proLogistik Group (Deutschland)

Ausgangslage

Die proLogistik Group ist ein deutscher Anbieter von Intralogistik-Lösungen. Im Betrieb werden mobile Geräte und Einheiten eingesetzt, die eine unterbrechungsfreie Energieversorgung benötigen — unabhängig von festen Netzanschlüssen und flexibel an wechselnden Positionen in der Anlage.

Bislang kamen Bleiakkus zum Einsatz. Diese hatten sich über Jahre etabliert, zeigten aber mit zunehmenden Effizienzanforderungen deutliche Schwächen: begrenzte Energiemenge, hohes Gewicht und einen Wartungsaufwand, der regelmäßig Ressourcen band.

Das Problem

Die Bleiakkus lieferten nur rund drei Tage Energie — ein Intervall, das regelmäßige Wechsel oder Ladeunterbrechungen erzwang. Jede Leerphase stoppte den Arbeitsfluss: Prozesse mussten unterbrochen, Akkus ausgetauscht oder Geräte abgezogen werden. Das Gewicht der Bleiakkus erhöhte den Handlingaufwand und belastete das Personal beim Transport.

Dazu kam der Wartungsaufwand: Bleiakkus verlangen regelmäßige Pflege, und ihre Alterung durch Teilladebetrieb — im Alltag kaum zu vermeiden — verkürzte die tatsächliche Lebensdauer. Die Gesamtkosten im Betrieb lagen deutlich über dem reinen Anschaffungspreis.

Anforderungen

  • Längere Laufzeit: mehr als rund drei Tage Kapazität ohne Wechsel oder Unterbrechung
  • Weniger Gewicht: spürbar leichter als die bisherigen Bleiakkus für einfacheres Handling
  • Schnelleres Laden: kürzere Ladezeiten für mehr Verfügbarkeit im Betrieb
  • Geringer Wartungsaufwand: kein regelmäßiges Elektrolyt-Nachfüllen, weniger Pflegeintervalle
  • Mobile Bauform: Stromkoffer-Konzept für flexiblen Einsatz an wechselnden Positionen

Lösungsweg

Hellpower entwickelte für proLogistik einen mobilen Lithium-Akku im Stromkoffer-Format. Das Konzept setzt auf einen transportablen, robusten Akkupack, der ohne festen Einbauort an wechselnden Positionen in der Anlage eingesetzt werden kann.

Die Lithium-Zellen ersetzen die Blei-Technologie direkt: Bei gleicher oder höherer Energiemenge fällt das Gewicht deutlich geringer aus. Das BMS überwacht Ladezustand, Temperatur und Zellspannungen und schützt den Akku vor Überladung und Tiefentladung — ohne den Wartungsaufwand, den Blei-Nass-Akkus verursachen.

Das Ladesystem wurde auf die Lithium-Chemie abgestimmt — schnelleres Laden und eine für Teilzyklen geeignete Ladestrategie verlängern die Nutzungsdauer des Akkus und erhöhen seine Verfügbarkeit im Betrieb.

Ergebnis

Der mobile Lithium-Akku liefert spürbar mehr Effizienz als die bisherigen Bleiakkus: Die Laufzeit übertrifft die früheren rund drei Tage deutlich, das Gewicht ist erheblich geringer, und das Laden geht schneller. Leerphasen, die den Arbeitsfluss unterbrochen haben, treten seltener auf. Der Wartungsaufwand ist gegenüber Blei deutlich reduziert.

Technischer Hintergrund

Häufige Fragen

Was spricht konkret gegen Bleiakkus in der Intralogistik?
Bleiakkus haben bei gleicher Kapazität ein deutlich höheres Gewicht als Lithium-Zellen — das belastet Flurförderfahrzeuge, erhöht den Energieverbrauch und kann die Nutzlast verringern. Zudem reagiert Blei empfindlich auf Teilladung (Sulfatierung): Wird ein Bleiakku regelmäßig nur halb geladen und wieder entladen, altert er schnell. Im Schichtbetrieb ist das ein strukturelles Problem. Dazu kommt der Wartungsaufwand: Blei-Nass-Akkus müssen regelmäßig mit destilliertem Wasser befüllt und gewartet werden.
Was ist ein mobiler Lithium-Stromkoffer und wo wird er eingesetzt?
Ein Lithium-Stromkoffer ist ein transportables Akkusystem, das in einem robusten Gehäuse mit Tragegriff oder Rollen verbaut ist. Er versorgt stationäre oder mobile Verbraucher mit Strom, wenn keine Netzversorgung verfügbar oder praktikabel ist — zum Beispiel an wechselnden Arbeitsplätzen in Lagerhallen, bei mobilen Prüfstationen oder als Pufferversorgung für Steuerungen. Im Gegensatz zu einem fest eingebauten Fahrzeugspeicher wird er nach Bedarf getragen oder gerollt.
Wie groß ist der Gewichtsunterschied zwischen Blei und Lithium bei gleichem Energieinhalt?
Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4) haben eine spezifische Energie von ca. 90–120 Wh/kg, Bleiakkus kommen auf ca. 30–50 Wh/kg. Für denselben nutzbaren Energieinhalt wiegt ein Lithium-Pack je nach Bauart etwa ein Drittel bis ein Viertel eines vergleichbaren Bleiakkus. Konkrete Werte hängen vom jeweiligen Pack-Design und dem nutzbaren SOC-Fenster ab.
Lässt sich ein Bleiakku in einem bestehenden Fahrzeug oder Gerät direkt durch Lithium ersetzen?
Nicht immer direkt — es sind mehrere Punkte zu prüfen: Das Ladegerät muss zum Lithium-Akkutyp und dessen BMS passen; Blei- und Lithium-Ladekurven unterscheiden sich erheblich. Das BMS des neuen Akkus muss mit der vorhandenen Steuerung kommunizieren können. Und das Gehäusemaß muss in den vorhandenen Bauraum passen. Hellpower klärt diese Punkte vor der Umsetzung — und liefert bei Bedarf auch ein abgestimmtes Ladegerät mit.
Wie oft muss ein Lithium-Akku in der Intralogistik gewartet werden?
Lithium-Akkus mit einem BMS sind im laufenden Betrieb weitgehend wartungsfrei — es entfällt das regelmäßige Auffüllen von Elektrolyt, das Egalisieren von Zellspannungen durch spezielle Ladezyklen und die Reinigung von Säureschäden. Ein periodischer Kapazitätscheck und die Überprüfung der BMS-Software auf Aktualität sind empfohlen, aber deutlich weniger aufwändig als Blei-Akkupflege.

Ähnliche Anforderung?

Wenn Sie Bleiakkus durch Lithium ersetzen möchten — ob stationär, mobil oder als Stromkoffer — sprechen Sie uns an. Wir prüfen Kompatibilität, Gewichtseinsparung und Ladestrategie anhand Ihrer Anwendung.

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